Golf  &  Sport  & YIPS &  Gefühl

Leben ist Bewegung

Die erfolgreiche Ausführung von rhythmischen, koordinierten, ausbalancierten, entspannten, funktionellen und zielgerichteten Bewegungen ist elementarer Bestandteil unseres täglichen Tuns.

Praxis und Wissenschaft

Auf dieser Webseite informiere ich Dich rund um die Themen Koordination und Bewegungsstörungen mit den Schwerpunkten Golf & Sport & YIPS.

Als Resultat meiner langjährigen praktischen Arbeit als Trainer und meines wissenschaftlichen Forschungsprojektes mit Unterstützung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft biete ich Dir aktuelle, neue und umfassende Erkenntnisse aus den Bereichen YIPS und  Bewegungsstörungen an. Daraus ableitend erfolgen Hinweise für ein effektives und nachhaltiges Training.

keine nachhaltigen Lösungsansätze

Unwirksame Interventionen

Nach meinen Erfahrungen werden gängige Lösungsansätze wie:

  • bewusste Lenkung und Ablenkung der Aufmerksamkeit durch Zählen oder Atmen
  • Verändern der Spieltechnik
  • Mentaltraining

dem komplexen Geschehen von Bewegungen und deren Störungen nicht gerecht. Als Konsequenz aus dem zu geringen und oberflächlichen Wissen über die Problematik sind Wirkungen nicht nachhaltig und funktionieren nicht unter Wettkampfdruck. Die Gefahr von Frustration bis hin zur Aufgabe der (sportlichen) Aktivität sind typische Folgeerscheinungen von Hilflosigkeit, Unwissen und unwirksamen Übungen.

Wiederkehrende Probleme und Fehlschläge

  • Kennst Du die Angst vor dem Putt oder die Unsicherheit bei anderen Golfschlägen?
  • Machen Deine Hände nicht das was sie sollen?
  • Spürst Du eine „Ohnmacht“ schon vor dem Beginn der Bewegungsausführung?
  • Kennst Du Bewegungsblockaden?
  • Oder rufst Du in bestimmten Situationen Dein wahres Leistungspotenzial nicht ab?

Reflexion von Trainingsprinzipien und Fehlern

Ich gehe folgenden Fragen nach:

  • wie entstehen schlechte Bewegungsgewohnheiten und Bewegungsstörungen
  • wie äußern sich Bewegungsstörungen
  • was kann ich dagegen tun

Mir ist es ein Anliegen, wiederkehrende Fehlleistungen wie z.B. bestimmte Fehlschläge im Golf erklärbar zu machen und auf Gefahren beim (exzessiven) Einüben von Techniken hinzuweisen. Hierbei spielt ein unbewusstes Erlernen von kontextspezifischen Bewegungsmustern eine wichtige Rolle. Als Folge eines „falsches“ Trainings wie z.B. das Üben einer „neutralen“ Bewegungstechnik können sich Bewegungsstörungen bis hin zum chronischen YIPS entwickeln.

Jeder Mensch ist einzigartig und dementsprechend individuell sind Bewegungen. Die Webseite hilft dabei, Trainingsprinzipien zu hinterfragen und Fehlleistungen zu reflektieren.

Bewegung als Einheit

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ (Aristoteles)

Ein ganzheitlicher Bewegungsansatz und das richtige Gefühl sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Bewegungssteuerung.

Verkrampfung, Kontrollverlust, Hektik, Unruhe und Unsicherheit sind nicht die Ursachen von YIPS sondern deren Folge. Demzufolge können Anweisungen wie z.B. „bewege Dich locker, rhythmisch und koordiniert“ von den betroffenen Sportlern nicht effektiv umgesetzt werden.

erfolgreiche Lösungsansätze - Gefühl und Bilder

Die Vorstellungen und das damit verbundene Körpergefühl prägen die Handlung. 

Erste Schritte zur Verbesserung sind Übungsbedingungen zu kreieren, unter denen der Sportler sich (wieder) störungsfrei bewegt. Als Konsequenz entsteht wieder ein Gefühl und ein Selbstvertrauen für die Bewegung. Die Störung ist nicht sofort verschwunden sondern wird durch systematisches Trial and Error immer wieder überprüft und durch praktisches Tun in ein neues Gefühl überführt. In Kombination mit spezifischen Bewegungsvorstellungen werden nachhaltige Veränderungen hergestellt.

» Kurze Putts sicher einlochen und lange Putts dosiert ans Loch spielen

» Gefühlvolle und wiederholbare Chips

» Zuverlässige Drives und Abschläge spielen

» Sichere und fließende Bewegungen in anderen Sportarten oder Aktivitäten

Bernd Paul Gerland

YIPS-Experte und PGA Masterprofessional
Doktor der Sportwissenschaft


Über mich

Aktuelles: Anti-YIPS Trainingstag am Sa., 02. Oktober: 15.00 h - 18.00 hInhalt: Theorie zum Thema YIPS, YIPS Analyse (SAM PuttLab) und praktische Interventionen mit Best Practice Übungen (Putt-YIPS, Chip-YIPS, Driver-YIPS); Anmeldungen unter bernd.gerland@gmx.net

Artikel über die Forschungsarbeit

Rätselhafter Schluckauf
beim Putten
(Quelle: Spiegel)

zum Artikel

Da kommt die
pure Verzweiflung raus
(Quelle: golfjournal.de)

zum Artikel

Yips
im Golfsport
(Quelle: golfpost.de)

zum Artikel

Alles über YIPS –
Interview mit Forscher Bernd Gerland
(Quelle: YouTube; Golf Post)

zum Bericht

Kennst Du das auch?

Unsicherheit

Angst

Kontrollverlust

Du übst regelmäßig und bist engagiert bei der Sache. Du hast Ball- und Bewegungsgefühl und kannst Deine erlernte Technik erfolgreich einsetzen. Und dann erlebst Du das…

Kurze Putts gehen immer wieder knapp am Loch vorbei und bei den längeren Putts verlierst Du die Kontrolle über die richtige Dosierung. Du fühlst beim Ballkontakt eine Unsicherheit oder sogar ein Zucken in den Händen.

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Beim Chippen und Pitchen ergeben sich immer wieder dünne und fette Schläge sowie Treffer an der Hacke des Schlägerblatts, sogenannte Sockets/Shanks.
Deine Drives bzw. Abschläge haben „plötzlich“ eine auffällige Streuung in allen Richtungen.

Deine Bewegung wird in bestimmten Situationen hektisch und die Muskulatur verkrampft. Dein Handicap stagniert seit Jahren oder hat sich sogar verschlechtert.

Im Tennis „verwackelt“ Deine Vorhand im Treffmoment des Balles oder während des Aufschlags ist das Timing des Ballwurfes gestört und die Wurfrichtung- und Höhe wird als unkontrolliert erlebt.

Du fühlst Dich in Deiner Sportart wie ein Anfänger…dabei übst Du regelmäßig und bist engagiert bei der Sache!

Acht wissenswerte Aspekte über YIPS!

1. Die Bewegungsstörung äußert sich im Golf durch ein situatives oder auch chronisches Zucken oder Zittern der Hände in der Annäherungsphase zum Ball.

2. Häufig macht sich die YIPS-Symptomatik in dem Unterarmbereich der dominanten Armseite bemerkbar. Die Symptome können sich aber auch auf der nicht-dominanten Seite zeigen oder sogar in beiden Händen auftreten.

3. Nach meinen Forschungsergebnissen ist YIPS ein konditioniertes Bewegungsmuster und kann an einem spezifischen Kontext gebunden sein. Die unbewusst „erlernten“ Reaktionen führen oft zu einer unbeherrschten Bewegungsausführung mit katastrophalen Ergebnissen. Das wahre Leistungsvermögen kann nicht mehr abgerufen werden.

4. Die ungünstigen Lernvorgänge können jeden Menschen treffen und sind als ein natürlicher Vorgang zu verstehen, der sich Sportart übergreifend darstellen kann.

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5. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass, je nach Untersuchungsgruppe und Messmethode, zwischen 15 % und 50 % der untersuchten Golfer Putt-YIPS haben.

6. Aktuelle Forschungsberichte weisen nach, dass auch Golfanfänger Putt-YIPS haben können. Es ist anzunehmen, dass hierbei ein unbewusster Transfer aus anderen Sportarten stattfindet („Anfängeryips“ und „Transferyips“).

7. Bei den meisten Betroffenen kann unter bestimmten Bedingungen die Bewegung störungsfrei ablaufen. Die YIPS-Symptomatik erscheint umkehrbar.

8. Durch spezifische Übungen und deren systematischer Anwendung wird eine Gegenkonditionierung eingeleitet. Mit dem Wiederfinden und dem Erleben einer störungsfreien Bewegung beginnt ein Prozess des Umlernens und des Perspektivwechsels.

Meine Angebote

Vor-Ort-Bewegungscheck + ganzheitliches Sport-Coaching

  

Skype-Online-Bewegungscheck + ganzheitliches Sport-Coaching

 

Erstberatung (telefonisch oder E-Mail)

Individuell (Professionals, Workshops u.v.m.)

Preise n. V.

Meine Partner

DR. BERND GERLAND ∙ PGA MASTERPROFESSIONAL ∙ COACHING

TEL: +49 (0) 170 / 47 67 348      bernd.gerland@gmx.net

Golfanlage St. Urbanus ∙ Urbanusstraße ∙ 51147 Köln